Im Februar wurde im Hotel "Riverside" (Pier99) in
Nordhorn die
Ordentliche Jahreshaupt- versammlung unseres Vereins durchgeführt, zu der
zahl- reiche Mitglieder erschienen sind. Das abgelaufene und außerordentlich erfolgreiche
Sportjahr mit seinen ehrgeizi- gen Zielen hat unseren Vor-
stand vor
viele Herausforderungen gestellt, welche jedoch in einem kreativen Umfeld
konstruktiv bewältigt wurden. Die jeweiligen Ressortberichte gaben darüber detailliert
Auskunft. Auch für 2012 erwarten wir ein gutes
Vereinsjahr, wozu der Vorstand schon die Weichen gestellt hat. Vor allem im
Breitensport wollen wir unsere Position als Master-Dojo weiterhin bekräftigen,
wobei auch der Leistungssport im Focus der Dojoarbeit stehen wird. Interessante Lehrgänge,
stilkonforme Prüfungen, anerkannte Wettkämpfe und natürlich das wöchentliche qualifizierte
Karatetraining für alle Altersgruppen sind dabei wie immer das Fundament.
Intensiv wird beim
Sifatlehrgang auf Details einge- gangen, die nur bei solch einem Seminar mit
dieser Intensität angesprochen werden können. Vom Schwarz- bis zum Gelbgurt
können alle Gurtklassen aus Emlichheim/Nordhorn und befreundeten
Euregio-Vereinen teilnehmen. In
drei spezifischen Gruppen wird jeweils ein Sifat der jeweiligen Leistungsklasse
mit Bunkai (praktische Erklärung mit Gegnern)
durchgearbeitet. Diverse Unklarheiten in der Form und in der Ausführung der Sifats
könen
so im Detail besprochen
und geklärt werden, was als Masterschule und Premiumdojo unser Anspruch ist.
Der Lehrgang findet in Nordhorn am Samstag, 25. Februar um 12:30 Uhr in der
Halle der Altendorfer Schule (oder noch Halle Bookholt -wird noch bekannt
gegeben) statt. Die Teilnahme ist ab 12 Jahren und Gelbgurt möglich und wird in
den Sportpass eingetragen.
Jörg Wontorra moderierte vor
1000 Gästen die 15. Sportgala Ende Januar in Nordhorn. Seit Jahren schon ist
dieser bekannte Moderator Gast in Nordhorn. Unser Verein war an diesem Abend
u.a. mit unserem Vorsitzenden Norbert Bechthold und Karatelehrer Franz Braun
vertreten. Interessante Gespräche mit Vetretern aus Sport, Politik und
Wirtschaft wurden
an diesem Galaabend bei festlichem
Ambiente
geführt. Zahlreiche
Vereinsvorsitzende und Spitzenathleten waren zugegen und tauschten sich bei
gutem Essen im lockerem Small-Talk aus.
Im Februar wurde in Nordhorn durch unseren
Kampfrichter-Referenten Norbert Bechthold
der erste Kampfrichter-Lehrgang in diesem Jahr durchgeführt. Achtung:
Ab Januar 2012 sind Modifikationen in das WKF-Regelwerk eingeflossen, die beim
Lehrgang aktuell unterrichtet wurden. Für Blaugurtanwärter war die Teilnahme Pflicht, für
Kämpfer sehr ratsam und für viele weitere Sportler überaus interessant. Mit leicht
verständlichem Vokabular wurden die internationalen
WKF-Karate-
Wettkampfregeln erklärt und in anschließenden
Praxisübungen
verinnerlicht. Themen wie Scoringdominanzen, Neutralitätsdefizite, Teamdispositionen und weitere psychologische Aspekte
kamen noch als begleitende
Inhalte hinzu, was immer mehr an Wichtigkeit gewinnt.
Anläßlich der Jahreshauptversammlung des EKD wurde Franz Braun als Ehrenmitglied in
den Vorstand des Vereins berufen. Unter dem Beifall der zahlreich anwesenden EKD-Mitglieder wurde ihm
vom Vorsitzenden Andreas Graßl nach einer würdigen Laudatio ein wertvolles Präsent in Anwesendheit und
mit Glückwünschen auch des Gesamt- vorstandes überreicht. Franz Braun, der
maßgeblich an der Gründung des EKD beteiligt war, bedankte sich herzlich für
diese hohe Ehre und Auszeichnung und überbrachte in diesem Zusammenhang die besten Grüße aus Nordhorn. Mittlerweile hat der EKD, als Spitzendojo im
Weserbergland, fast 100 Mitglieder und ein festes jährliches Sportprogramm.
Die ersten Trainingseinheiten
sind absolviert, neue Talente gesichtet und integriert, -so geht der EKN in
die kommende Kumite-Saison 2012. Schon immer sind wir der Aufgabe nachgekom-
men im Bereich des Leistungssports mit unserem Saisonkader die jeweilige
anspruchsvolle Kumite-Saison mit neuen (und alten) Talenten erfolgreich
auszugestalten, -so wird es auch 2012 sein. Darauf freuen wir uns schon: neue
Turniere zu besuchen, neue Freundschaften zu
schließen und vor allem
wirklich gutes Wettkampfkarate am Turniertag zu zeigen. In Begleitung von
Norbert Bechthold, unserem qualifizierten KR-Referenten, wird schon bald unsere
Flagge über unserem Kämpferlager hängen und Franz Braun als Kumite-Coach wird
alles daran setzen, daß einige Plätze auf dem Siegerpodest von unseren
Athleten besetzt werden...
Vor vollem Haus hat unser
neuer Bürgermeister Berling zu Jahresbeginn sein Leitbild für Nordhorn beim Neujahrsempfang der Stadt
vorgestellt. Vorangegangen
war ein Rückblick auf das Jahr 2011. Norbert Bechthold und Franz Braun waren
in weiblicher Begleitung wie immer bei diesem traditionellen Event zugegen.
Nach dem von der Musikschuile Nordhorn umrahmten Festakt, bei dem auch Carl
Ferdinand Prinz zu Bentheim und Steinfurt zugegen war, wurde
noch Sekt, Kaffee und Neujahrskuchen gereicht. Hierbei wurden dann in lockerer Runde bis
in den frühen Nachmittag hinein von Franz Braun aufschlußreiche und
interessante Gespräche mit
Vertretern aus Politik und Wirtschaft geführt.
Hochglanzfotos von
atemberaubenden Sportaufnahmen möchten wir zu diesem "kleinen"
Jubiläum an dieser Stelle nicht veröffentlichen, sondern einen kurzen Abriß
zum Jubiläum selbst. Entschlossen und zielstrebig gründete im Dezember 2006
eine Gruppe von gestandenen Karatekas und Fachleuten aus den
verschiedensten Bereichen der regiona- len Wirtschaft einen
Karateverein. Dies
war
nötig geworden, da zahlreiche Sportler mit ihrem bisherigen Verein nicht mehr
zufrieden und dort ausgetreten waren. Mit Unterstützung von Stadt, Landkreis
und Kreissportbund nahm der Trainingsbetrieb schnell Fahrt auf und konnte
weiterhin dem Karatesport in Nordhorn ein etabliertes zu Hause geben. Im März
2007 kam dann das Training in Emlichheim hinzu, was sehr freudig von den
Sportlern der Niedergrafschaft angenommen wurde. Von einer beispiellosen
Erfolgsbilanz soll hier in endloser Aufzählung nicht die Rede sein, dennoch
darf nicht unerwähnt bleiben, dass ambitionierte Karatekas im Vorstand dies
möglich gemacht haben. So ist z.B. Norbert Bechthold als Vorsitzender des EKN
ein Karateka, der seit 1976 diesen Sport ausübt. Klemens und Ulrich Huhn, als
stellv. Vorsitz bzw. Schatzmeister sind seit 1981 im Karatesport dabei, nicht
nur als Trainings-Freunde, sondern als echte Brüder. Heute ist unser Verein im Breitensport
bei Kindern und Erwachsenen gut aufgestellt, wobei auch der Leistungssport mit adäquatem Training an
Talente herangetragen wird. Franz Braun konnte seinerzeit als
Karatelehrer für den neuen Karateverein gewonnen werden, -er ist der Gründer
des Karatesports vor 37 Jahren in der Grafschaft Bentheim überhaupt und kennt natürlich
das Metier wie kein anderer. Mit seiner Lehrtätigkeit erfüllt er bis heute
nachhaltig den Wunsch seines Karatelehrers, den Karatesport nach Kräften zu
fördern und zu verbreiten.
Das Foto oben zeigt ganz unspektakulär, wo damals alles begann, -in der
"Alten Maate Schule" in Nordhorn, was Insider natürlich noch wissen.
Wo die Schule ist? Stellt euch mal in Nordhorn am Marktplatz am VVV-Turm ans
Vechteufer und seht über die Vechte, -da drüben, wo heute die
"Vechte-Arkaden" sind und rege Shoppingtätigkeit in der
Fußgängerzone herrscht, stand die Schule mit der Turnhalle. Der
Karatesport in Nordhorn hatte hier seine Wiege und ist in unserem Verein
präsent.
Nein, Zwillingsbrüder sind
sie nicht, auch wenn es für viele diesen Anschein hat, denn im Training sind
Ulrich und Klemens Huhn aus Bad Bentheim wirklich als Trai- ningspartner
unzertrennlich.
Im Spätherbst 1981, an einem schönen Septembertag, standen die beiden
Schüler pünktlich an der Turnhalle in Bad Bentheim um von Anfang an mit als
Erste dabei zu sein, wenn das Premiere-Karatetraining in der Obergrafschaft
losging. Man wollte auf keinen Fall etwas verpassen. Der erste Dojoleiter in
Bad Bentheim, Axel Ritter, ein Schüler von Franz Braun, leistete dann auch
ganze Arbeit. Nach den Vorgaben seines Karatelehrers blühte schon nach
wenigen Wochen das Dojo auf und die beiden Brüder Ulrich und Klemens wurden
arg gefordert wobei sie feststellten, dass Karate "ihre" Sportart
ist. Daran hat sich bis heute nichts geändert, im Gegenteil. War der eine von
ihnen zeitweise aktiver Turnierkämpfer, so war der andere Mitglied in der
Leistungsgruppe ihres Karatelehrers. Schule, Beruf und Privatleben, diese
Lebenswege waren für beide keine Sackgasse, sondern eine Autobahn, auf der
man mit dem Karatesport im Gepäck in die Zukunft reisen konnte, -bis heute.
Nun sind Ulrich und Klemens sogar noch in exekutive Vorstandsämter unseres
Vereins eingebunden und bestimmen mit großer Erfahrung das Geschick unseres
Vereins, was keinen
Raum für grobe handwerkliche
Fehler zuläßt, denn 30 Jahre umfängliche Karateerfahrung und regelmäßiges
qualifiziertes Karatetraining bei einem erfahrenen Karatelehrer sind ein solides
Fundament. Beiden Sportlern, Ulrich und Klemens Huhn aus Bad Bentheim, einen herzlichen Glückwunsch zum diesem
30-jährigen Sportjubiläum!
Es wurde endlich Zeit! Das
war der Eindruck der Mitglieder, die der Laudatio von Franz Braun aufmerksam
bei der Weihnachtsfeier gefolgt waren. Jeremy Drebant hat in den letzten fünf Jahren 35 Turniere im
In- und Ausland besucht, die allermeisten davon verließ er mit einem Sprung
vom Siegerpodest. Damit ist der EKN-Sportler Jeremy in der Grafschaft der
erfolgreichste Kumite-Wettkämpfer. Die Namen der besuchten Wettkämpfe
konnten in der Feierrede nur teilwei-
se genannt werden, zu lang war die Liste: "Open
Bohemia", "Open Belgium", "Sittard-Cup", "Open Dutch", "Emsland-Cup", etc. pp. Der 17-jährige Jeremy trainiert
seit seinem achten Lebensjahr begeistert Karate, mittlerweile ist er seit neun
Jahren bei seinem Karatelehrer. Harte Wettkämpfe waren schon immer seine Welt,
was er in den letzten 5 Jahren mit großem Ehrgeiz und immenser Ausdauer
eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Wir wünschen Jeremy weiterhin alles Gute, -herzlichen
Glückwunsch zu dieser verdienten Ehrung!
Sicher kann man es einem wenig
karateversier- ten Lokalredakteur kaum verübeln, dass er sich bei seiner
Berichterstattung über Karatewett- kämpfe wenig in der Materie auskennt, über
die er schreibt. Karate-Wettkampfregeln sind aber kein Buch mit "Sieben
Siegeln", sondern haben einen hohen international anerkannten Stan- dard.
Einiges davon soll zum besseren Ver- ständnis hier wiedergegeben werden.
Zunächst gibt es das "Kihon-Ippon-Kumite". Hierbei wird
ein vorher laut angesagter
Grundschulangriff aus vorgeschriebener Position zum Partner auf dessen Kommando
hin ausgeführt, der dann darauf grundschul- mäßig (Kihon=Grundschule) mit
einer Abwehrtechnik reagiert. Beim "Kihon-Jiyu-Kumite" ist es ganau
so, doch der Angriffszeitpunkt wird frei gewählt. Bewertet wird bei beiden
Übungsformen die korrekte grundschulmäßige Abwehrtechnik. Diese ersten beiden
Übungsformern haben eines gemein: sie werden nicht von der offiziellen WKF
(World-Karate-Fedaration) in Wettkämpfen als Disziplin praktiziert, sondern
sind für die interne Dojoarbeit gedacht, was der Technikschulung dient. Hinzu
kommt, dass bei beiden Formen jeder taktische Anspruch eines "Kampfes"
völlig entfallen kann, da ja alle Bewegungen vom Sinn der Sache her
vorhersehbar sind. Man spricht daher von den Ausführenden auch nicht von
"Kämpfern", sondern von Übungspartnern.
Dann gibt es das
"Jiyu-Kumite" (oder einfach "Kumite") als offizielle
Karate-Wettkampfdisziplin. Hier geht es vom Wesen her richtig zu Sache, da
nichts mehr vorher angesagt wird und somit vorhersehbar ist. Korrekte und
regelkonforme blitzschnelle Faust- oder Fußtechniken mit der korrekten Distanz
und hoher Dynamik, immer mit der Möglichkeit durch Konterpunkte in eine
Negativbilanz zu geraten, machen das echte "Kumite" zu einem
spannenden Ereignis, auch für den Zuschauer. Trainingsfleiß, Disziplin,
Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz beim Athleten und großes
Lehrerkönnen mit viel Einfühlungsvermögen in den Athleten sind hier die
Leitwährung für einen wirklich hart erkämpften Pokal. Das ist auch der Grund,
warum im "Kumite" nach einem langen Wettkampftag die Pokale nicht im
Dutzend von der Hallendecke regnen können: die Variablen dieser
High-Tech-Wettkämpfe sind einfach nicht zu berechnen, so dass echte Karatewerte
zum Tragen kommen: Bescheidenheit, Zurückhaltung, Fleiß und Hingabe an das
Karate im Allgemeinen und an den Leistungssport im Speziellen. Dieses Fundament
bilden eine solide Plattform, auf der auch die Athleten unseres Vereines sicher
und fest verankert sind.
Mit mehr als 62.000,-
Euro unterstützt die Kreis- sparkasse Nordhorn jedes Jahr den
grafschafter Sport mit seinen zahlreichen verdienten Talenten aus den
verschiedensten Sportarten. In diesem Jahr war natürlich auch unser
Karateverein, als erfolgreiches Premium-Dojo,
mit dabei. An den Feierlichkeiten, bei
dessen
Rahmenprogramm Joey Kelly, Extremsportler und Musiker, ein hochinteressantes
Referat gehalten hat, nahmen für unseren Verein Ulrich Huhn und Franz Braun
teil.
Sieben,
-das ist die Anzahl der schweren und
anspruchsvollen Kumite-Wettkämpfe, welche die Athleten unseres Vereins in 2011
absolviert haben. Mit dieser Turnierbilanz, gemessen an den erreichten und
veröffentlichen Platzierungen, liegt der EKN mit Abstand an der Spitze der grafschafter
Karatevereine, was um so beacht- licher ist, wenn man bedenkt, dass es unseren
Verein noch gar nicht so lange gibt.
Bei diesen Turnieren waren wir 2011...
An dieser Stelle bedankt sich der EKN auch bei
den Eltern der Sportler und bei Sponsoren, welche uns durch Fahrdienste unterstützt und großes Engagement in
2011 für guten Karatesport in Nordhorn
gezeigt haben.
Die Liste der teilnehmenden Vereine war so
exotisch und aufregend wie man es sich kaum vorstellen kann. Athleten
aus Marokko, Russland, Italien, Frankreich, und ganz
Benelux, waren beim "Open Roosendaal" angetreten, um nur die Wichtigsten zu nennen. Nach angenehmer
Reise und streßfreiem Check-In begannen die Kämpfe mit
einem Teilnehmerfeld von 180 Kämpfern, mit einem z.T.
sehr hohen Niveau. Da fast keine Zusammenlegungen von Leistungsklassen seitens
des
Ausrichters vorgenommen werden
mußten, konnten unsere jungen Kämpfer durch Mehrfachstarts am Schluß der
Saison noch einmal in schweren Kämpfen so richtig durchstarten. Viktoria Janke
verlor in ihrer Klasse keinen Kampf, 1. Platz. Erst in der Seniorenklasse der
Oberstufe unterlag sie einer Danträgerin, 4. Platz. Jannik Kossen zeigte nicht
nur gutes Kumite, er kämpfte sich bis ins Finale vor, wo er sich einem
französischen Athleten geschlagegen geben mußte, 2. Platz. Jeremy Drebant, als
Gurthöchster des EKN-Teams, war in guter Tagesform. Gegen starke Poolgegner aus
Frankreich und Ägypten sicherte er sich einen 3. Platz und in der
Seniorenklasse einen respektablen 4. Platz. Spannend wurde es nochmal in den
Teamwettbewerben, in denen zum Schluß gestartet wurde. Unsere Mannschaft
erreichte dabei gegen Gegener aus Belgien und Frankreich einen 3. Platz.
Erstmals waren auch Teilnehmer von unserem Partnerverein aus Dörentrup mit
dabei. Bei ihrem ersten Wettkampf konnte Carolin Fehlberg einen 3. Platz
erkämpfen. Wir gratulieren allen Kämpfern zu diesen guten Leistungen und dem guten Abschluß der
Kumitesaison 2011. Nach dem Schlußbriefing wurde dann wie immer noch ein Abschlußessen
eingenommen, bevor es auf die Rückreise ging. Nach den Weihnachtsferien geht es mit dem Beginn des Leistungstrainings
für die Saison 2012 ins neue Jahr, vielleicht sogar mit einer Verstärkung
durch neue Talente...
Rekordverdächtige 72 anwesende
Vereine aus 6 Nationen, 730 Teilnehmer auf 6 Kampfflächen, komplett
angetretene National- teams, -das waren die Eckdaten des "Internationalen
Niederrhein- Cup 2011" in Bedburg-Hau bei Kleve, -und unsere
Kämpfer waren mittendrin! Die Großturnhalle an der Antoniterstraße war schon
bei der Ankunft unseres Vereins prall gefüllt, was
auch für die Zu-
schauerränge galt. Aber
Masse war nicht die Hauptsache, sondern die Klasse und in diesem Punkt war
dieser Wettkampf ein Spitzenevent, auch zur Stand- ortbestimmung des einzelnen
Athleten. Schon geringste Unachtsamkeiten im Kampf führten sofort zur
Niederlage, -vor allem vor dem Hintergrund eines restriktiven Ausscheidungssystem der Wettkampflisten, die zum Teil mit 30 Gegnern bestückt
waren. Trotz einer übermächtigen Konkurrenz, mit z.T. fünf Traningseinheiten
im Leistungsbereich pro Woche, und etwas zuviel eigener Hektik
errang Jeremy Drebant in der Verlängerung einen 4. Platz gegen einen
Kaderathleten aus Bayern. Seine Teamkameradin Viktoria Janke konnte sich
bis auf den 5. Platz vorkämpfen und scheiterte erst dort ebenfalls an
einer Kaderathletin aus Thüringen, -angefeuert von ihren
Teamkameraden. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung! Der Karateverein Euregio Nordhorn war durch Norbert Bechthold
im Kampfrichterbereich vertreten und konnte auch auf diesem Sektor fachlich
beeindruckend überzeugen.
Es war mal wieder soweit: nach
monatelangem harten Training stellten sich zahlreiche Sportler unseres
Vereins und unserer Partnervereins aus Hürth und Dörentrup der strengen
Gurtprü- fung. Dieses besondere Ereignis wurde durch ausdauerndes und fleißiges
Üben begleitet, denn nur dann bestand die Aussicht auf
Zulassung durch den Dojoleiter.
Zunächst wurde die Grundschule geprüft, gefolgt von Hand- und Fußtechniken.
Bei den Partnertechniken kam es auf die richtige Ausführung und die
korrekte Distanz an, was die Prüflinge mir guten Noten bewerkstelligt
haben. Bei der abschließenden Ergebnisbekanntgabe waren erfreulicherweise
zahlreiche Eltern mit dabei, um den Ausführungen der Kommission zuzuhören.
Einen ganz herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!
Krafttraining,
-in der Grafschaft immer noch ein etwas stief- mütterlich behandeltes Thema.
Warum eigentlich? Immer noch besteht eine Art Body-Building-Angst, und das
völlig zu Unrecht. Krafttraining ist eigentlich für Jeden und jede
Altersgruppe wichtig und interessant, -also für Kinder und
Schüler,
Leistungssportler und ältere bis alte Menschen, was kein Schreibfehler
ist, wie man in dem Videoclip sehen kann. Bei jüngeren Menschen wird das
na- türliche Muskelwachstum gefördert und unterstützt, bei
Sport-Leistungsträgern erreicht die Technik eine wesentlich bessere
Ausführung und bei ältern Men- schen wird schlichtweg die
Lebensqualität verbesssert, -und das im weitesten Sinne. In diesen
Tatsachen ist sich die Wissenschaft einig, was zahlreiche Stu-
dien
und Publikationen zweifelsfrei belegen. Auch unser Verein bietet selbst-
verständlich qualifiziertes Krafttraining an, und das schon seit Jahren.
Mehr noch: Franz Braun war vor 20 Jahren maßgeblich an dem Aufbau des
Kraft- trainingraums des Landkreises Grafschaft Bentheim beteiligt und war
10 Jahre für den Landkreis als Ausbilder in diesem Bereich tätig, -ein
Garant für ein gutes Sportangebot, auch in diesem Bereich. Übrigens: das
Krafttrainingszentrum des Landkreises befindet sich in Nordhorn am
"EUREGIUM" in der Wilhelm-Raabe-Straße.
Nicht jeden Tag hat man die
Möglichkeit, sich mit einem von Bundespräsident Richard von Weiz- äcker mit
dem "Silbernen Lorbeerblatt" ausge- zeichneten Karatelehrer
auszutauschen. Von dem Eintrag in das "Guinness-Buch der Rekorde",
wonach Toni Dietl der erfolgreichste deutsche Kumite-Akteur ist, ganz zu
schweigen. Zahlreiche Schulen und Vereine aus ganz Norddeutschland waren zu dem
Tagesseminar nach Vechelde bei Peine angereist. Darunter nicht nur
professionelle
Karateschulen, sondern auch
Vereine, die früher einmal sehr aktiv Mitglied im Deutschen Karateverband (DKV)
waren, was aufhören läßt und doch verständ- lich ist: Sensei Dietl war
sieben Jahre der offizielle Karate-Nationaltrainer der Bundesrepublik. So etwas
schweißt zusammen. Während dieser Zeit hat der studierte Diplomsportlehrer
zahlreiche beachtliche Neuerungen eingeführt und betreibt nun ein Unternehmen
(Karate Kollegium Deutschland), was Vereinen qualifizierte Hilfestellung bei
Fragen und Problemen bieten kann, vor allem in der Aufbauphase und im
Kindertraining, so auch in Vechelde bei einem Spitzen- seminar. Franz Braun war
als Gast persönlich von Toni Dietl geladen und konnte kritisch und
praxiserfahren dem facettenreichen Seminarverlauf in Theorie und Praxis folgen.
Derzeit wird geprüft, ob es die Möglichkeit einer weiteren und engeren
Zusammenarbeit mit Toni Dietl gibt, denn beide, Dietl und Braun, kennen sich
schon seit vielen Jahren.
Der Beginn der 2.
Turnier-Saisonhälfte war ebenso erfolgreich wie spektakulär: Ein
Auswahlteam unseres Vereins konnte sich in sport- lichen
Begegnungen durchaus behaupten. Fast 180 Kämpfer waren aus
Holland, Belgien, Frankreich und Deutschland nach Apeldoorn
angereist. Schon morgens konnten wir bei den Katadisziplinen zahl-
reiche wertvolle Eindrücke über unsere späteren Gegner im
Kumite gewinnen. Viktoria Janke hatte leider durch die schon 3.
Poolzusam-
menlegung der Saison
nicht gerade den Joker gezogen. Sie konnte durchaus den Anforderungen
ihrer Gurt- und Altersstufe durch schöne Techniken gerecht werden,
scheiterte dann aber doch an der Routine ihrer älteren und viel höher
graduierten Gegnerinnen: 4. Platz. Jeremy Drebant verlor in seinem Pool
durch eine zu unkonzentrierte Kopfdeckung. In einem weiteren Pool, in
dem er noch freiwillig gestartet war, überzeugte er zunächst durch
sehr schön angebrachte Trefferpunkte, welche jedoch dann nicht mehr
die nötige Resonanz des Haupt- kampfrichters erzielten, so dass er auch
in diesem Pool ausschied. Zum Schluß wurde es noch mal richtig
aufregend. Jannik Kossen traf zunächst auf einen körperlich sehr groß
gewachsenen Gegner, der sehr statisch kämpfte. Dies kam dem geschickten
und schnell agierenden Nordhorner sehr entgegen, so dass er einen Punkt
nach dem anderen setzen konnte. Sein Gegner war völlig konster- niert und
am Schluß Jannik stand als strahlender Sieger verdient auf dem Podest,
1. Platz! Unser
Verein war durch Norbert Bechthold
im Kampfrichter- bereich vertreten und konnte auch auf diesem Sektor fachlich
überzeugen, wobei er im KR-Team wieder von vielen Kollegen herzlich
begrüßt wurde. Nach dem Schlußbriefing wurde dann wie immer noch ein Abschlußessen
eingenommen, bevor es auf die Rückreise ging.
In einem stilvoll
restaurierten denkmalgeschüt- zen Gebäude, in dem auch das lokale Standes-
amt und der Tourismusverein residieren, wurde im Oktober durch unseren Partnerverein
Eure- gio Karate
Dörentrup ein weiteres Seminar als Angebots-High-Light bereitgestellt: "Motiva-
tion+Psychologie"
waren dabei die Themen. Vermittelt wurden grundlegende und wesent- liche
Aspekte der Psychologie und Motivation mit direkter Trainingsspezifikation, –ebenfalls
ein Novum im sonst reichhaltigen Lehrgangsangebot der Fachverbände.
Die interessierten Teilnehmer freuten sich sehr, dass solch ein Seminar in
Dörentrup angeboten wurde. Als
Referent konnte wieder Franz Braun gewonnen werden. Braun
verfügt über langjährige Erfahrungen im Leistungssport und
hat sich in vielen Praxisjahren bei erstklassigen Referenten zu diesem Wissenszweig
fundierte Kenntnisse angeeignet. Während des Seminars gab es jederzeit die
Möglichkeit zur gezielten Nachfrage von Hintergründen in der Themen-
vermittlung.
Know-How vom Feinsten wurde in
einem besonderen Seminar vermittelt, zum dem "Euregio Karate
Dörentrup" Franz Braun als Referenten verpflichtet hatte. Die Funktionelle Anatomie
war dabei das Thema. Vermittelt wurden grundlegende und wesentliche Aspekte
der funktionellen Anatomie des
Menschen u.a. mit direkter Sportspezifikation, -ein Novum im sonst
reichhaltigen Lehrgangsangebot der Szene.Am Tage wurden zunächst theoretische
Grundlagen der Anatomie,
wie Lageverhältnisse und Funktion der Muskulatur, anschaulich erörtert und im weiteren Verlauf
Trainingsmethodik und Trainingsü- bungen fachlich erklärt und in der Praxis beübt.
Immer wieder war und
ist zu hören, wogegen oder wofür Karate oder ein Karateverein
alles gut sein soll: Karate gegen Drogen, Karate gegen Nazis,
Karate gegen Alkoholmissbrauch, Karate für Problemkinder, Karate
als Selbstverteidigung und "Selbstbehauptung" für
erst 8-jährige Mädchen etc. pp. Bisweilen gewinnt man den Eindruck, dass hier
Stadtjugendpfle-
ger und Sozialarbeiter aber auch
Studiobetreiber und Volkshochschulen in höchster Not nach dem Strohhalm
greifen, -wenn nichts mehr geht muß was aus Asien her, es wird schon
helfen. Hier findet ein PR-Missbrauch statt, wie er schlimmer und
undifferenzierter nicht sein könnte. Karate ist für keine der oben genannten
Komponenten
als separates pädagogisches oder gar therapeutisches Ziel zuständig!
Für einen Karateka sind Drogen oder Komasaufen von vornherein ein
Unding und die Ablehnung von Gewalt und Rassismus ist einem
Karateka schon historisch ins Stammbuch geschrieben.
Allerdings kann man
nicht darüber hinwegsehen, dass nicht "Jeder" Karate machen
kann oder sollte. Wenn nicht der Sport und die Philosophie der Vordergrund beim Übenden
sind, sondern schwerwiegende Hemmnisse
dauerhaft einem konzentriertem Lernen im
Wege stehen, kann natürlich kein ambitioniertes Karate mehr in den
Übungsstunden praktiziert werden, egal wie sich der Karatelehrer auch bemühen mag. Seine
Unterweisung fällt auf unfruchtbaren Boden. Karate verkommt dann zu
"Spaß", zur Bewegung, die mit Karate nichts mehr zu tun hat. Dafür, dass
dies nicht geschieht, steht unser Karateverein, -Euregio Karate Nordhorn eV.
Wir differenzieren und kanalisieren manche Erwartenshaltung eines neuen
Mitgliedes, selbst wenn dies bisweilen eine unbequeme Erkenntnis bedeuten mag.
Doch davor sollte ein seriöser Karateverein nicht zurückschrecken,
denn wie sagte schon Friedrich von Schiller: "Alle Kunst dient der
Freude", -und Freude an der Kampfkunst, am Karate, ist der Wegbereiter für gutes Karate, -was sonst!?
Land auf Land ab, -immer wieder das gleiche Problem:
die Vereine haben keine Karatelehrer mehr. Dafür aber immer mehr
"Trainer", die es im asiatischen Sprachgebrauch im Karate überhaupt nicht gibt.
Eine
Fahrschule, eine Tanzschule, eine Segelschule, -sie alle haben
qualifizierte Lehrer, so auch ein guter Karateverein. Der Karatelehrer ist für die technische
Entwicklung und für die sportliche Ausrichtung zuständig, -und das
letztinstanzlich. Originalität ist dabei ein Merkmal von Kreativität, denn mit
"Nachmachen" allein ist es in seinem Aufgabengebiet nicht getan. Unser
Verein verfügt glücklicherweise über einen Shihan, der seit 35 Jahren
professionell Training gibt, ein Gewinn für unsere Sportler und ein Garant für
gutes Karate!
Die lingener
Stadtmeisterschaft hat nicht nur einen neuen Namen bekommen, sondern auch
ein neues Gesicht: Das 1. "Karate-Ems-Cup" wurde auf 4 Kampfflächen
mit über 400 Teilnehmern aus ganz Norddeutschland bei guten Kampfrich-
terleistungen ausgetragen. Nicht nur die Disziplin Kata war gut vertreten,
sondern auch im Kumite war ein hohes Niveau
zu erkennen. Bei den EKN-Athleten war am Tage
ein wenig Nervosität zu
spü- ren, so dass einige von ihnen nicht
zu ihrer Form gefunden haben. Auch war unser EKN-Kader nicht ganz komplett, was
aber mit Amateursport durch private Belange durchaus passieren kann. Viktoria Janke
stand kurz vor einem unent- schieden. Anstatt noch das obligate bevorstehende
Kampfzeitende anzukündi- gen, hat das Kampfgericht den Kampf jedoch beendet,
-unschön und bedauer- lich, so dass Viktoria nicht mehr reagieren konnte und
schon früh ausschied. Jeremy Drebant konnte auf Grund einer Wadenverletzung
nicht die volle Leis- tung bringen, was im Wettkampfsport immer mit einer
Niederlage endet. Verena Hölter hat am Kampftag ihre erste Platzierung erreicht
und nahm den 2. Platz mit nach Nordhorn, -herzlichen Glückwunsch! Es zeigte sich am Wettkampftag, dass eine
gute mentale Tagesform im Wettkampfsport ein immer wichtigerer Faktor wird, denn
sonst besteht das Risiko, dass das Gelernte glatt vergessen wird, mit fatalen
Folgen. Nun ist für die EKN-Athleten Sommerpause. Danach wird der
Turnierbetrieb mit interessanten Wettkämpfen und dem dazugehörigen Training
wieder aufgenommen Der Karateverein Euregio Nordhorn, als einziger teilnehmender Verein aus
Nordhorn, war durch Norbert Bechthold
ganztägig auch im Kampfrichterbereich vertreten. Der Ausrichter bedankte sich bei
SK Norbert bei Turnierende persönlich für seinen qualifizierten Einsatz und hofft,
dass der EKN mit seinen guten Sportlern auch 2012 in Lingen wieder dabei sein
wird.
Freie Techniken, Bewegungs-
schule (Sabaki-Wazaa), Keri- Wazaa und Sifats waren die wesentlichen Inhalte des Centralen
Trainings in Nord- horn. Die Teilnahme
war wie immer ab Gelbgurt und 14 Jahren möglich. Für alle, die mehr lernen und leisten wollen und können,
war dieses Trai-
ning genau das Richtige! Lautes Beifallklatschen bei
Trainingsschluß hat traditionell die gute Stimmung bei den Sportlern zum
Ausdruck gebracht. Weiterführendes Wissen, was auch verinnerlicht wurde, ist
eben immer ein Grund zur Freude.
Ende April machte sich ein gut vorbereitetes Team auf den Weg nach
Wevelgem zum "Open Belgium",
wo unsere Freunde uns herzlich em- pfangen haben. Trotz des
"Koniginendag" in den Niederlanden waren fast 200 Kämpfer aller
Leistungsklassen aus halb Europa angereist. Sogar Franzosen, Letten, und Littauer waren in den Pools
vertreten. Der Austragungsort lag nur einen Steinwurf von der
französischen Grenze entfernt, -die Halle war groß und
repräsentativ. Durch Klas-
senzusammenlegung
und durch freiwillige zusätzliche Teilnahme in höheren Lei- stungsstufen waren unsere gut trainierten Athleten an der Grenze ihrer
Belastbarkeit angelangt, wenn man bedenkt, dass
eine 400 Kilometer weite Anreise vorangegangen war. Viktoria Janke
konnte erst in ihrer zweiten Begeg- nung zu ihrer Form finden und erreichte
überlegen den 3. Platz in der Klasse bis 18 Jahre Damen Oberstufe. Noch
besser lief es bei Jannik Kossen. In schweren Begegnungen verlor er
keinen Kampf und ging als Sieger aus seinem Pool hervor, -1. Platz in
der Klasse Kadetten/Unterstufe.
Der Karateverein Euregio Nordhorn war durch Norbert Bechthold
im Kampfrichterbereich vertreten und konnte auch auf diesem Sektor fachlich
überzeugen. Nach dem Schlußbriefing wurde dann wie immer noch ein Abschlußessen
eingenommen, bevor es auf die Rückreise ging. Schon in wenigen Wochen
werden unsere Kämpfer die nächste Herausforderung annehmen.
Mit über 200
Teilnehmern in den Disziplinen Kata und Kumite wurde das
"Open Dutch 2011" in Oost Souburg/NL durchgeführt, bei dem
auch unser Verein mit 3 gut vorbereiteten Teilnehmern vertreten
war. Nach streßfreier Anreise und Aufbau des Kämpferlagers begann
die Königsklasse, das Kumite. Hier konnten sich unsere Kadetten und Senioren durchaus erfolgreich behaupten.
In zum Teil sehr schweren Kämpfen sah die Bilanz bei der
Siegerehrung wie folgt aus: Jannik
Kossen erreichte mit
gekonnten Techniken den 1. Platz in seiner Klasse Kadet- ten/Unterstufe.
Jeremy Drebant war der Überflieger: er beendete das Turnier mit einem
1. Platz in der Klasse Kadetten/Oberstufe und einem 2. Platz in der Kategorie Senioren/Oberstufe, in welcher er freiwillig zusätzlich
angetreten war. Viktoria Janke mußte in einem Pool antreten, der durch
Zusammenlegung aus Oberstufen-Kämpferinnen bestand. Hier mußte sie
sich trotz großem Kampfgeist einer erfahrenen Gegnerin geschlagen
geben, -3. Platz. An
dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!
Neu im Team ist Verena Hölter, die allerdings nur als Coach-Kompagnon
mitgereist war. Jedoch wird sie schon bald mit ihren Teamkameraden
gemeinsam den EKN im Wettkampf präsentieren. Der Karateverein Euregio Nordhorn war durch Norbert Bechthold
im Kampfrichterbereich vertreten und konnte auch auf diesem Sektor fachlich
überzeugen. Nach dem Schlußbriefing wurde dann wie immer noch ein Abschlußessen
eingenommen, bevor es auf die Rückreise ging. Schon in wenigen Wochen
werden unsere Kämpfer die nächste Herausforderung annehmen.
Es war schon furios, das 8.
"Emsland-Cup" in Papenburg, bei dem wir als einziger nordhorner Karateverein erfolgreich
dabei waren! Rund 200 Athleten im Kinder- und Schüleralter hatten sich am Wettkampftag zu diesem schönen Event eingefunden. Auffallend war,
dass viel mehr Teilnehmer
anwesend waren, wie im Vorjahr. Die Besetzung im Kumite war hochkarätig,
denn es standen Lei-
stungsträger von Top-Vereinen aus Niedersachsen auf
der Kampffläche und die war die Domain der EKN-Kämpfer!
Jeremy Drebant und Jannik Kossen setzten sich im Kumite-Einzelwettbewerb
gegen Leistungsträger von niedersächsischen Spitzenvereinen durch, was Jeremy
einen 1. und auch Jannik einen 1. Platz einbrachte. Beide konnten sich in
schweren Kämpfen technisch brillant im Finale behaupten, mit dem Ergebnis, als
Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Viktoria Janke punktete ruhig und
konzentriert. Sogar eine Höchstwertung für eine blitzschnelle Fußtechtik in
der Jodan-Stufe wurde ihr zuerkannt. Doch ihre Gegnerin aus den Niederlanden
konnte alle Rückstände wettmachen und Viktoria auf den 4. Platz
verweisen. Leider war unser Team an diesem Tag krankheitsbedingt nicht
vollzählig, doch zwei erste Plätze sind ein guter Saisonstart, wie wir meinen.
Die nordhorner Sportler wurden mit ihren Leistungen immer wieder von anderen Karatelehrern mit Lob und Anerkennung
bedacht. Der Karateverein Euregio Nordhorn war durch Norbert Bechthold
im Kampfrichterbereich ganztägig vertreten und konnte auch auf diesem Sektor fachlich
überzeugen.
Intensiv wurde beim
Sifatlehrgang auf Details eingegangen, die nur bei solch einem Seminar mit
dieser Intensität an- gesprochen werden können. Vom Schwarz- bis zum Gelb-
gurt waren alle Gurtklassen aus Emlichheim und Nordhorn vertreten. In
drei spezifischen Gruppen wurde jeweils ein Sifat der jeweiligen Leistungsklasse
mit Bunkai (praktische
Erklärung mit Gegnern)
durchgearbeitet. Diverse Unklarheiten in der Form und in der Ausführung der Sifats
konnten so im Detail besprochen
und geklärt werden, was als Masterschule unser Anspruch ist. Die Teilnahme war ab
12 Jahren und Gelbgurt möglich.
Dynamik, Schnelligkeit,
korrekte Technik und gute Taktik, -das sind die Grundlagen des Kumites bei
Damen. Es sind genau die gleichen wie bei den Herren. Der Karatelei- stungssport
bei den Damen steht heute dem der Herren in nichts nach. Warum auch? Die
Regelanforderungen sind gleich und von jedem ernst zu nehmenden
Karatelehrer zu
beachten. Dies gilt auch
für Modifikationen, die immer wieder einmal vorgenom- men werden und in das
Training einfließen müssen. Hier kann unser Verein auf die Erfahrung eines
Karatelehrers zurückblicken, der ständig Kumitetrends scoutet, sich bei
international bekannten Karatespitzenlehrern, wie Antonio Oliva Seba,
weiterbildet und Anpassungen im Regelwerk sportstrategisch kor- rekt ins
Leistungstraining implantiert, was für einen Erfolg unabdingbar ist.
Die Jukuren ("Die
Erfahrenen") bilden im Karate immer mehr eine Gruppe, die nicht nur eine
gute Technik, sondern auch eine große Sozialkompetenz hat. Die Jukuren, also
die erfahrenen und älteren Karatekas, sind ein fundamental wichtiges Segment, da
nur sie das in jahrelanger Trainingsarbeit erworbene Wissen an ihre Mitsportler weitergeben können
und sollen. Das Training für
die Jukuren ist bewußt auf "das Vergessen
des Alltags im Training" ausgelegt, da viele Jukuren oftmals beruflich sehr
erfolgreich sind, -leider mit dem entsprechenden Streß. Durch die hohe
Professionalität unseres Vereins wird diesem Umstand jedoch in vollem Umfang
Rechnung getragen, was sich in guter Trainingsbeteiligung zeigt.
Niemand konnte an diesem
kalten Novemberabend 1974 vorhersa- gen, welchen Aufschwung der Karatesport in
Nordhorn nehmen würde. Fast 100 Aktive hatten sich zum ersten Training an der
Alten Maate Schule eingefunden. Heute steht hier das Kaufhaus "Vechte-Arkaden". Franz Braun, der damals in den Niederlanden
trainiert hat, hob mit Unterstützung
des Sportamtes der Stadt
Nordhorn seine Karateschule aus der Taufe, -die
erste in der Region. Erst später wurde daraus ein Verein. Es folgten
harte und erfolgreiche Pionierjahre. Durch gutes Training und fachliche
Kompetenz war Karate schnell in die grafschafter Sportgemeinschaft
eingegliedert. Heute unterrichtet Shihan Franz Braun die Sportler des
Premium-Vereins
"Euregio Karate Nordhorn eV.", -unverfälscht und authentisch.
Dafür steht sein Anspruch als Karatelehrer seit 35 Jahren.
Immer wenn es um
Leistungssport geht, kommt eine tech- nische Förderung ins Spiel,
welche ein klares Ziel hat: Den Erfolg im Wettkampf. Dieser
Forderung hat sich jeder Athlet zu stellen, -nicht nur im
Karate. Bei der Erreichung dieser Zielsetzung ist unser Verein in
der Grafschaft Bentheim die erste Adresse, da Franz Braun als
unser Karatelehrer dieses
Metier wie kein
anderer beherrscht. Er bringt von seinen Reisen quer durch Europa stets
weiterführendes Know-How mit, kann Techniktendenzen beurteilen und die
EKN-Leistungssportler adäquat für den Wettkampf vorbereiten. Ganz bewusst
verzichten wir auf die Disziplin KATA, sondern melden stets nur
im KUMITE, -das können wir am besten, wie man schon in vielen
Pressemeldungen lesen konnte. Viele Jahre war Braun Landestrainer des
NJV und Bundestrainer für die Karatekas des Deutschen Judo-Bundes. Sogar der lokale Rundfunk hat schon
die sprichwörtliche Fähigkeit
Braun's, die Sportler umfassend für den Wettkampf zu motivieren,
hervorgehoben. In diesem Jahr werden wir noch Tschechien, Belgien und
die Niederlande bereisen, um uns dort schweren Turnieren zu stellen,
denn nur bei solchen Wettkämpfen findet sich die Elite ein, hier sind
wir "zu Hause". Unten einige Bilder vom Kumitetraining,
einfach nur die Thumbs anklicken...
High-Tech im Kumite, -anders
kann man das letzte WKF-Kumite-Seminar von Antonio Oliva Seba aus Madrid
in der Tschechischen Republik nicht beschreiben. Der offizielle
Karateverband der CZ war Gastgeber und alle waren gekom- men: Nationale Kaderkämpfer
Kadetten/Senioren und
die jeweiligen Spitzentrainer. Dies war vor allem vor dem Hintergrund der kommenden
Kara- te-WM in Tokyo interessant,
zu der auch einige der beim Seminar Anwesenden (z.B. Petra Pece-
kova/
Europameisterin) reisen werden, für welche die Teilnahme Pflicht war. Senior
Seba erstellte für den WM-CZ-Kader sogar ein eigenes Individualpro- filing, zu
dem auch der Lehrer des EKN, Franz Braun, geladen wurde. Das Semi- nar
erstreckte sich auf drei Tage, wobei massiv KR-Belange mit einbezogen wurden.
Auch Psychologie und taktisches Verhalten waren neben der Technik- schulung
Thema. Der EKN ist somit als im Kumitebereich führender Verein der Grafschaft
Bentheim wieder einmal umfänglich "Up to Date", was sich im Trai-
ning
und in den Turnierergebnissen auch zukünftig zeigen wird, denn das ist als Premiumdojo unser Anspruch.
"Karate im EKN ist für uns genau das
Richtige nach einem harten Arbeitstag. Die
eingeforderte Disziplin läßt einen
alles andere vergessen...", so die Meinung der Mädchen und Damen im EKN, von denen sich einige zu einem Gruppenfoto
und einem Training zusammengefunden hatten. "Wir sind wie eine große Familie, jeder kennt
jeden, seine Stärken und Schwächen, das schafft ein gutes Befinden". Aber
nicht nur das: in den EKN kann man nicht eintreten, man wird aufgenommen, was ein
grosser gradueller Unterschied ist. Qualität geht hier
klar vor Quantität, so ist es auch in Asien. Im Training wird sehr genau auf
die korrekte Ausführung der Technik geachtet, -denn nur durch Können entsteht
Freude am Karate...
Auch 2012 sind wir mit Sportlern in Pinkafeld/A
bei einer Trai- ningswoche vertreten. Hartes Training, Work-Shops, tolle
Stimmung
und schöne Tage stehen auf
dem erprobten Wochenprogramm. Auch für ggf. nur
Mitreisende (Eltern) ist Pinkafeld ein Ferienerlebnis und eine Reise wert!
Pinkafeld ist eine wunderschöne Stadt im Süden
Österreichs, was man
auch am Klima merkt: gutes Wetter ist schon
fast garantiert.
Es ist alles vorhanden, nicht nur gute Trainingsstätten, son-
dern
auch zahlreiche Freizeit- und Urlaubseinrichtungen. Für weitere
Auskünfte wendet Euch bitte an Franz Braun.
Am
Samstag, 10. 03. findet um 12:30h in Nordhorn Halle Bookholt das Centrale Training statt.
Wichtig für alle, die mehr lernen und leisten wollen. Freie Techniken, anspruchsvolle
Kempo-Bewegungs- schule und Sifats sind unter professioneller Anleitung
u.a. die Inhalte.
Die Teilnahme ist ab Gelbgurt/14 Jahre
möglich, womit für dieses besondere Training ein gutes Durchführungsniveau
gewährleistet ist.